Baummarder
Martes martes
Raubtiere45–58 cmnachtaktiv
LaubwaldNadelwald
Geschickter Kletterer mit dottergelbem Kehlfleck, der fast nur im Wald lebt. Im Sommer ist Ranzzeit, dann sind die Marder auch in der Dämmerung unterwegs.
TrittsiegelFünf Zehen, etwa 4 cm, oft unscharf durch die behaarten Sohlen
So erkennst du ihn
- Dunkelbraunes Fell
- Gelblicher, unten abgerundeter Kehlfleck
- Nase dunkel, Fußsohlen behaart
- Trittsiegel
- fünf Zehen, etwa 4 cm, oft unscharf durch die behaarten Sohlen
- Wo zu finden
- Größere, ruhige Wälder mit alten Bäumen
- Größe
- 45 bis 58 cm Körperlänge, dazu 22 bis 28 cm Schwanz
- Aktiv
- nachtaktiv
Wann im Jahr
Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: Juni und Juli.
Der Baummarder ist das ganze Jahr über aktiv. Besonders gut zu beobachten im Juni und Juli. Im Sommer ist Ranzzeit, dann sind die Marder auch in der Dämmerung unterwegs.
Lebensweise
Was frisst der Baummarder?
Mäuse, Eichhörnchen, Vögel und Eier, Insekten, Beeren und Obst.
Brutzeit
Paarung im Sommer, doch die Keimruhe verzögert die Entwicklung. Die Jungen kommen erst im März oder April in einer Baumhöhle zur Welt.
Gut zu wissen
Der Baummarder ist einer der wenigen Jäger, die ein Eichhörnchen in den Baumkronen einholen können.
Rücksicht und Schutz
Alte Höhlenbäume im Wald stehen lassen: Sie sind seine Schlafplätze und Kinderstuben.
Beobachtungstipp
Er ist kaum zu sehen. Wildkameras an Baumstämmen und Spuren im Schnee zeigen ihn am ehesten.
Nicht verwechseln mit dem Steinmarder
Entscheidend ist der Kehlfleck: gelblich und abgerundet beim Baummarder, weiß und gegabelt beim Steinmarder.