Dachs
Meles meles
Raubtiere65–90 cmnachtaktiv
LaubwaldWaldrand & Lichtung
Kräftiger Grabkünstler mit schwarz-weiß gestreiftem Gesicht. Im Frühsommer verlassen die Jungen erstmals den Bau.
TrittsiegelBreit, fünf Zehen nebeneinander, lange Krallenabdrücke
So erkennst du ihn
- Weißer Kopf mit zwei breiten schwarzen Längsstreifen
- Grauer, gedrungener Körper, kurze Beine
- Lange, kräftige Krallen an den Vorderpfoten
- Trittsiegel
- breit, fünf Zehen nebeneinander, lange Krallenabdrücke
- Wo zu finden
- Hügelige Laubwälder mit lockeren Böden, Waldränder
- Größe
- 65 bis 90 cm Körperlänge, bis 15 kg schwer
- Aktiv
- nachtaktiv
Wann im Jahr
Aktiv: Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November. Hauptzeit: Mai, Juni und Juli.
Der Dachs ist von Februar bis November aktiv. Besonders gut zu beobachten im Mai, Juni und Juli. Im Frühsommer verlassen die Jungen erstmals den Bau.
Lebensweise
Was frisst der Dachs?
Vor allem Regenwürmer, dazu Insekten, Larven, Mäuse, Wurzeln, Pilze, Obst und Mais.
Der Bau
Dachsbaue haben viele Eingänge und werden oft über Generationen genutzt. Vor den Röhren liegen große Erdhaufen, nicht selten mit altem Nistmaterial.
Im Winter
Dachse halten Winterruhe: Bei Frost bleiben sie wochenlang im Bau, wachen aber zwischendurch auf.
Rücksicht und Schutz
Totholz und Hecken am Waldrand erhalten. Dachsbaue nicht betreten und Hunde fernhalten.
Beobachtungstipp
An einem Bau mit frischen Spuren in einer lauen Sommernacht mit Wind im Gesicht leise warten.