Dachs
Foto: BadgerHero · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Dachs

Meles meles

Raubtiere65–90 cmnachtaktiv

LaubwaldWaldrand & Lichtung

Kräftiger Grabkünstler mit schwarz-weiß gestreiftem Gesicht. Im Frühsommer verlassen die Jungen erstmals den Bau.

TrittsiegelBreit, fünf Zehen nebeneinander, lange Krallenabdrücke

So erkennst du ihn

  • Weißer Kopf mit zwei breiten schwarzen Längsstreifen
  • Grauer, gedrungener Körper, kurze Beine
  • Lange, kräftige Krallen an den Vorderpfoten
Trittsiegel
breit, fünf Zehen nebeneinander, lange Krallenabdrücke
Wo zu finden
Hügelige Laubwälder mit lockeren Böden, Waldränder
Größe
65 bis 90 cm Körperlänge, bis 15 kg schwer
Aktiv
nachtaktiv

Wann im Jahr

Aktiv: Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November. Hauptzeit: Mai, Juni und Juli.

Der Dachs ist von Februar bis November aktiv. Besonders gut zu beobachten im Mai, Juni und Juli. Im Frühsommer verlassen die Jungen erstmals den Bau.

Lebensweise

Was frisst der Dachs?

Vor allem Regenwürmer, dazu Insekten, Larven, Mäuse, Wurzeln, Pilze, Obst und Mais.

Der Bau

Dachsbaue haben viele Eingänge und werden oft über Generationen genutzt. Vor den Röhren liegen große Erdhaufen, nicht selten mit altem Nistmaterial.

Im Winter

Dachse halten Winterruhe: Bei Frost bleiben sie wochenlang im Bau, wachen aber zwischendurch auf.

Rücksicht und Schutz

Totholz und Hecken am Waldrand erhalten. Dachsbaue nicht betreten und Hunde fernhalten.

Beobachtungstipp

An einem Bau mit frischen Spuren in einer lauen Sommernacht mit Wind im Gesicht leise warten.

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