Rötelmaus
Foto: Christian Schulz · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

Rötelmaus

Clethrionomys glareolus

Kleinsäuger8–12 cmtagaktivnachtaktiv

LaubwaldNadelwaldWaldrand & Lichtung

Häufigste Maus im Wald, mit rotbraunem Rücken und kurzem Schwanz. Im Herbst ist ihre Zahl am größten.

TrittsiegelWinzig, vier Finger vorne, fünf Zehen hinten

So erkennst du sie

  • Rotbrauner Rücken, Flanken grau
  • Stumpfe Schnauze, kleine Ohren
  • Schwanz nur halb so lang wie der Körper
Trittsiegel
winzig, vier Finger vorne, fünf Zehen hinten
Wo zu finden
Wälder mit dichter Kraut- und Strauchschicht
Größe
8 bis 12 cm Körperlänge, dazu 4 bis 6 cm Schwanz
Aktiv
tagaktiv, nachtaktiv

Wann im Jahr

Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: September und Oktober.

Die Rötelmaus ist das ganze Jahr über aktiv. Besonders gut zu beobachten im September und Oktober. Im Herbst ist ihre Zahl am größten.

Lebensweise

Was frisst die Rötelmaus?

Samen, Knospen, Rinde, Pilze, Beeren und Insekten.

Nachwuchs

Von April bis September bekommt sie mehrere Würfe mit je vier bis fünf Jungen.

Gut zu wissen

Sie ist eine Wühlmaus und klettert gut. Ihr Kot kann Hantaviren übertragen, deshalb beim Kehren von Gartenhäusern eine Maske tragen.

Rücksicht und Schutz

Totholz und Laub am Boden liegen lassen. Davon leben auch Eulen, Füchse und Wiesel, die von ihr satt werden.

Beobachtungstipp

Sie ist auch tagsüber kurz zu sehen, wenn du still an einem Baumstumpf mit Moos sitzt.

Waldmaus

Nicht verwechseln mit der Waldmaus

Die Rötelmaus ist eine Wühlmaus mit stumpfer Schnauze. Die Waldmaus hat große Ohren, große Augen und einen langen Schwanz.

Rötelmaus oder Waldmaus? Alle Unterschiede

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