Steinmarder
Foto: Charles J. Sharp · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Steinmarder

Martes foina

Raubtiere40–54 cmnachtaktiv

SiedlungsnäheWaldrand & Lichtung

Der Marder vom Dachboden, mit weißem, gegabeltem Kehlfleck. Im Sommer, der Ranzzeit, poltern Steinmarder besonders laut auf Dachböden.

TrittsiegelFünf Zehen mit klarem Ballen, etwa 4 cm

So erkennst du ihn

  • Graubraunes Fell
  • Weißer Kehlfleck, nach unten gegabelt bis auf die Vorderbeine
  • Helle, fleischfarbene Nase, unbehaarte Sohlen
Trittsiegel
fünf Zehen mit klarem Ballen, etwa 4 cm
Wo zu finden
Dörfer, Stadtränder, Scheunen, Steinbrüche, Waldränder
Größe
40 bis 54 cm Körperlänge, dazu 22 bis 30 cm Schwanz
Aktiv
nachtaktiv

Wann im Jahr

Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: Juni und Juli.

Der Steinmarder ist das ganze Jahr über aktiv. Besonders gut zu beobachten im Juni und Juli. Im Sommer, der Ranzzeit, poltern Steinmarder besonders laut auf Dachböden.

Lebensweise

Was frisst der Steinmarder?

Mäuse, Ratten, Vögel, Eier, Insekten, im Sommer und Herbst viel Obst.

Brutzeit

Paarung von Juni bis August mit Keimruhe, die Jungen kommen im März oder April zur Welt.

Gut zu wissen

Steinmarder beißen in Motorräumen Kabel und Schläuche an, vor allem wenn sie dort den Geruch eines Rivalen wittern.

Rücksicht und Schutz

Durch Lärmschutz statt Fallen vom Dachboden fernhalten: Einschlupflöcher außerhalb der Jungenzeit verschließen.

Beobachtungstipp

Nachts unter Straßenlaternen in Dörfern hält er sich gern in der Nähe von Scheunen auf.

Baummarder

Nicht verwechseln mit dem Baummarder

Entscheidend ist der Kehlfleck: gelblich und abgerundet beim Baummarder, weiß und gegabelt beim Steinmarder.

Baummarder oder Steinmarder? Alle Unterschiede

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