Waschbär
Procyon lotor
Raubtiere40–70 cmnachtaktiv
LaubwaldBach & TümpelSiedlungsnähe
Eingewanderter Kletterkünstler mit schwarzer Gesichtsmaske und geringeltem Schwanz. Im Sommer sind die Mütter mit ihren Jungen unterwegs.
TrittsiegelWie eine kleine Kinderhand, fünf lange Finger
So erkennst du ihn
- Schwarze Gesichtsmaske, weiß umrandet
- Buschiger Schwanz mit 4 bis 7 dunklen Ringen
- Lange, fingerartige Zehen
- Trittsiegel
- wie eine kleine Kinderhand, fünf lange Finger
- Wo zu finden
- Wälder mit Gewässern, Parks, Gärten, Dachböden
- Größe
- 40 bis 70 cm Körperlänge, dazu 20 bis 30 cm Schwanz
- Aktiv
- nachtaktiv
Wann im Jahr
Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: Mai, Juni, Juli und August.
Der Waschbär ist das ganze Jahr über aktiv. Besonders gut zu beobachten im Mai, Juni, Juli und August. Im Sommer sind die Mütter mit ihren Jungen unterwegs.
Lebensweise
Was frisst der Waschbär?
Alles: Frösche, Krebse, Insekten, Vogeleier, Obst, Nüsse und Abfälle.
Herkunft
Er stammt aus Nordamerika. 1934 wurden am Edersee in Hessen Tiere ausgesetzt, später entkamen weitere aus Pelzfarmen.
Gut zu wissen
Er wäscht sein Futter nicht, sondern ertastet es im Wasser mit seinen sehr empfindlichen Händen.
Rücksicht und Schutz
Mülltonnen sichern, kein Tierfutter draußen stehen lassen und Regenrinnen mit Manschetten gegen Kletterer schützen.
Beobachtungstipp
Abends an Bachläufen und Teichen in Parks nach Pfotenabdrücken im Schlamm suchen.
Nicht verwechseln mit dem Marderhund
Beide tragen eine Gesichtsmaske. Nur der Waschbär hat einen geringelten Schwanz.