Wildkatze
Felis silvestris
Raubtiere45–68 cmdämmerungsaktivnachtaktiv
LaubwaldWaldrand & Lichtung
Scheue Waldkatze mit buschigem Schwanz und stumpfem, schwarzem Ende. Im Frühjahr sind die Katzen auf der Suche nach Nahrung für ihre Jungen auch tagsüber unterwegs.
TrittsiegelRund, vier Zehen ohne Krallenabdruck, etwa 4 cm
So erkennst du sie
- Verwaschene, graubraune Fellzeichnung
- Buschiger Schwanz mit 2 bis 3 deutlich getrennten Ringen und stumpfer schwarzer Spitze
- Dunkler Aalstrich endet an der Schwanzwurzel
- Trittsiegel
- rund, vier Zehen ohne Krallenabdruck, etwa 4 cm
- Wo zu finden
- Große, ruhige Laubwälder, etwa Eifel, Hunsrück, Pfälzerwald, Harz und Hainich
- Größe
- 45 bis 68 cm Körperlänge, dazu 25 bis 35 cm Schwanz
- Aktiv
- dämmerungsaktiv, nachtaktiv
Wann im Jahr
Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: April und Mai.
Die Wildkatze ist das ganze Jahr über aktiv. Besonders gut zu beobachten im April und Mai. Im Frühjahr sind die Katzen auf der Suche nach Nahrung für ihre Jungen auch tagsüber unterwegs.
Lebensweise
Was frisst die Wildkatze?
Fast nur Mäuse, die sie auf Lichtungen und Waldwiesen ansitzt.
Brutzeit
Ranzzeit im Februar und März, die Jungen kommen im April oder Mai in Baumhöhlen, Wurzeltellern oder Holzstapeln zur Welt.
Gut zu wissen
Sie ist keine verwilderte Hauskatze, sondern eine eigene, streng geschützte Art.
Rücksicht und Schutz
Junge Katzen im Wald nicht mitnehmen: Es können Wildkatzen sein. Holzpolter im Frühjahr nicht abfahren, ohne nachzusehen.
Beobachtungstipp
Sie ist sehr scheu. Am ehesten siehst du sie in der Dämmerung am Rand von Waldwiesen.
Nicht verwechseln mit der Hauskatze
Die Wildkatze wirkt verwaschen gezeichnet und hat einen dicken Schwanz mit stumpfem, schwarzem Ende.