Wildkatze
Foto: Lviatour · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Wildkatze

Felis silvestris

Raubtiere45–68 cmdämmerungsaktivnachtaktiv

LaubwaldWaldrand & Lichtung

Scheue Waldkatze mit buschigem Schwanz und stumpfem, schwarzem Ende. Im Frühjahr sind die Katzen auf der Suche nach Nahrung für ihre Jungen auch tagsüber unterwegs.

TrittsiegelRund, vier Zehen ohne Krallenabdruck, etwa 4 cm

So erkennst du sie

  • Verwaschene, graubraune Fellzeichnung
  • Buschiger Schwanz mit 2 bis 3 deutlich getrennten Ringen und stumpfer schwarzer Spitze
  • Dunkler Aalstrich endet an der Schwanzwurzel
Trittsiegel
rund, vier Zehen ohne Krallenabdruck, etwa 4 cm
Wo zu finden
Große, ruhige Laubwälder, etwa Eifel, Hunsrück, Pfälzerwald, Harz und Hainich
Größe
45 bis 68 cm Körperlänge, dazu 25 bis 35 cm Schwanz
Aktiv
dämmerungsaktiv, nachtaktiv

Wann im Jahr

Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: April und Mai.

Die Wildkatze ist das ganze Jahr über aktiv. Besonders gut zu beobachten im April und Mai. Im Frühjahr sind die Katzen auf der Suche nach Nahrung für ihre Jungen auch tagsüber unterwegs.

Lebensweise

Was frisst die Wildkatze?

Fast nur Mäuse, die sie auf Lichtungen und Waldwiesen ansitzt.

Brutzeit

Ranzzeit im Februar und März, die Jungen kommen im April oder Mai in Baumhöhlen, Wurzeltellern oder Holzstapeln zur Welt.

Gut zu wissen

Sie ist keine verwilderte Hauskatze, sondern eine eigene, streng geschützte Art.

Rücksicht und Schutz

Junge Katzen im Wald nicht mitnehmen: Es können Wildkatzen sein. Holzpolter im Frühjahr nicht abfahren, ohne nachzusehen.

Beobachtungstipp

Sie ist sehr scheu. Am ehesten siehst du sie in der Dämmerung am Rand von Waldwiesen.

Hauskatze

Nicht verwechseln mit der Hauskatze

Die Wildkatze wirkt verwaschen gezeichnet und hat einen dicken Schwanz mit stumpfem, schwarzem Ende.

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